Sonntag, 22. Mai 2011

Busfahrten und co.

Wochentags fahre ich nun 2mal täglich jeweils 10 Minuten mit der Bahn und zwischen 30 und 45 Minuten mit dem Bus zwischen Nürnberg und Erlangen. Manchmal höre ich Einaudi oder Bach oder andere klassische Musik, manchmal versuche ich Hörbuch zu hören, und manchmal versuche ich Artikel zu lesen. So richtig glücklich bin ich noch nicht, denn egal was ich mache, um mich herum sitzen und stehen meist viele, viele Menschen. Manche davon haben Handyflats, das sind die schlimmsten. Sie reden über Beziehungsprobleme (manchmal auch direkt mit dem/r Partner/in), die eigene Karriereentwicklung oder auf einer fremden Sprache über etwas, was ich demzufolge nicht verstehe. Allen gemein ist, dass sie lauter als mein Hörbuch sind (die Busgeräusche tun ihr Übriges)und eindringlicher als meine wissenschaftlichen Artikel. Manchmal habe ich auch Leute neben mir sitzen, die meine Artikel mitlesen, weil ihnen langweilig ist. Die Idee Tagebuch zu schreiben, ist also auch keine umsetzbare Idee. Was also tun? Vor einer Woche habe ich mein Fahrrad nach Erlangen gebracht, denn zwischen Bahnhof und Arbeit liegen nochmal 12 Minuten Fußweg. Jeden Tag mit dem Rad zu pendeln ist aber bei 1 1/4 Stunde Fahrt pro Strecke (neben der Bundesstraße lang) auch nicht sonderlich entspannend.
Und so bin ich weiter auf der Suche nach einer Beschäftigung für meine Busfahrten.