So war mir gestern nach dieser kulinarischen Spezialität, aus Trägheit und der vorangeschrittenen Zeit wegen lief ich schnell zum N*** und kaufte Seranoschinken. Nachdem ich heute die zweite Hälfte des Schinkens verarbeiten sollte, entdeckte ich an der Unterseite ausgiebigen Schimmel- haltbar bis Januar 2013. Guten Appetit! Aus den Aprikosen im Speckmantel wurden dann Aprikosen im Zucchinimantel,
Sonntag, 14. Oktober 2012
vegetarisch essen?
Ich und Fleisch, das ist schon sehr lange so eine Sache. Als ich 17 oder 18 war, kam es eines Tages, dass ich beim Vorbeigehen an Fleischtheken im Supermarkt Übelkeit vom Geruch der roten Fleischbatzen bekam (heute kann ich diesen Geruch gar nicht mehr wahrnehmen, aber damals hielt er mich ab, Fleisch zu essen). Das Unwohlsein hielt etwa ein Jahr an, und dann begann ich wieder Muttis leckere Bohnensuppen, Linsensuppen und so weiter zu essen. Das Schnitzel und der Schweinebraten gingen nur in kleinsten Mengen in mich rein. Lange aß ich nur Hähnchen, weil der Schweinefleischgeschmack mir immer noch nicht gefiel. Und irgendwann las ich mir Bücher wie das von Karen Duve (Anständig essen) durch, schaute Youtube Videos und eine Dokumentation über die Herstellung von Würstchen. Die letzteren habe ich seitdem maximal zwei oder dreimal aus Höflichkeit den Gastgebern gegenüber mit gegessen, nicht aus Ekel vor dem Fleisch sondern vor den restlichen Zutaten. Heute esse ich Fleisch nur, wenn es wirklich nicht anders geht, so zum Beispiel als ich neulich die letzte Breze am Kiosk erwischt hatte, und auf der dann eine Kochschinkenscheibe lag (wer zum Teufel braucht billigen Kochschinken auf einer Breze?). Eine weitere Ausnahme ist, wenn das Gericht ohne Fleisch nicht schmeckt, so zum Beispiel Muttis Suppen oder Pflaumen, Aprikosen oder anderes im Speckmantel.
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