Dienstag, 26. April 2011

Im Kloster...

Über Ostern war ich das zweite Mal auf dem Berg bei den Brüdern. Es war wundervoll- im wahrsten Sinn des Wortes. Die Gemeinschaft war fantastisch und ich habe nicht nur mich und die Menschen dort kennengelernt, da war auch manchmal ein klein wenig Gott, der spürbar geworden ist. Anfangs war ich ganz schön beschleunigt und hatte ein bisschen Bammel vor den 1 1/2 Tagen Schweigen. Aber, unabhängig davon, dass ich über meinen ziemlich großen Schatten gesprungen bin und in der Schweigezeit eine kurze Lesung vor etwa 40 oder 50 Personen gehalten habe, war diese Zeit einfach nur ein riesiges Aufatmen, ein Aufatmen von unwichtigem Gerede, von der Kommunikation, von der Konzentration auf das ich. Das ein oder andere Lächeln und Lachen hat in dieser Zeit Kreise gezogen und es hat mich sehr sehr frei gemacht, erstaunlicherweise insbesondere von dem, was ich gerade alles so mit mir herumtrage. Als die Schweigezeit vorbei war, war dann noch gut Zeit Lebenswege kennenzulernen, Bilder mitzunehmen, und sich mit dem ein oder anderen "vertraut" zu machen, dafür bin ich sehr dankbar. Das Vertrauen reichte sogar so weit, dass ich auf der Rückfahrt gut 2,3 Stunden mit einem hübschen Auto fahren durfte. (An dieser Stelle sollte ich lieber verschweigen, dass ich in einem der Staus etwas unvorsichtig war und beinahe einen Miniunfall produziert habe. Vorbei mit der schönen Ruhe war es schon im Stau, aber spätestens auf der Raststätte. Unglaublich, wieviele Menschen Ostermontag zurück nach Hause wollen. Können die nicht mitm Zug fahren? ;)

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