Umzüge sind teuer, das wird mir jetzt bewusst, wo ich Vergleiche anstelle für Waschmaschine, Induktionskochplatten, Kühlschrank etc. Ich erwische mich während meiner 8 Stunden Arbeit am PC immer wieder, dass ich seit ganzen 5 Minuten nicht mehr beim Thema job crafting oder self-determination bin, sondern dabei, wie ich die Zeit vom 28., wo meine Wohnungsübergabe ist bis zum 2.5., wo ich wieder im Büro arbeiten muss, effektiv nutzen kann. Der 29.04. ist Home-Office. In diesem Fall ist "Home" auf der Strecke von Erlangen nach Leipzig, das sind 3 1/2 Stunden und voraussichtlich weitere 3 Stunden in der Campusbib, bevor ich dann zum Möbelabbauen in meine alte Wohnung fahre. Hat jemand am 29.4. noch keine Mittagsverabredung in der Mensa?
Aber das Leben ist nicht nur Organisation von Nötigem und das täglich 8-stündige Lesen wissenschaftlicher Artikel. Bene, mein Mitbewohner, zeigt immer wieder wie es besser geht: Gestern z.B. waren wir Nudelflatrate essen mit einigen seiner Kumpels. Das war ziemlich lustig; nach dem 4. Teller habe ich aufgegeben. Einer von den Jungs hat es auf 7 Teller gebracht. Oder Mittwoch, da hat Bene die Wohnung eingeräuchert. Wir haben uns abends zufällig im Norma getroffen und gemeinsam über die technischen Makel von Toastern gelacht und dann zusammen Nudeln (was sonst?) gekocht. Heute, als ich gereizt auf den wiederholten Anruf meiner Eltern reagiert habe, haben die Jungs, die grad in der Küche zum Lernen zusammensaßen, laut losgelacht. Achja, wenn man manchmal das Leben ein bissle weniger ernst nehmen würde! Es macht soviel Spaß!
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